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ZERTIFIZIERUNG

Der Fachverband Gender_Diversity steht für Qualität. Diese Qualität wird durch ein verbandsinternes Zertifizierungsverfahren sicher gestellt. Der Fachausschuss Zertifizierung nimmt die Anträge zur Zertifizierung entgegen (H.vonBargen@gmx.de) und prüft sie nach den u.g. Kriterien.

Verfahren für die Aufnahme und Zertifizierung von Mitgliedern (gem. § 3 der Satzung)

I. Mitglieder des G_D FV bieten u.a. folgende Leistungen an:

  • Gender-Training
  • Gender-Beratung
  • Beratung/Begleitung von Gender Mainstreaming-Prozessen (Organisationsentwicklung)
  • Diversity-Training und Beratung
  • Gender-Expertise mit fachspezifischen Kompetenzen in einem Arbeitsfeld, z.B. Supervision, Personalentwicklung oder Bauleitplanung mit Gender-Kompetenz
  • Train-the-Trainer (Weiterbildung von Gender -und/oder Gender Mainstreaming Expert/innen)
  • Gender-kompetente Evaluation und Forschung
  • Gender-kompetente Bildung und Beratung

II. Zertifizierungsverfahren und Kriterien für Mitglieder

Die Zertifizierungskriterien sind Qualitätsstandards, die bei der Zertifizierung dem Fachausschuss Zertifizierung schriftlich nachgewiesen werden. Damit die Vielfalt der Zugänge sich widerspiegelt, bleibt die Form dabei den Antragstellenden überlassen (sei es als Tabelle, Fließtext oder mehrere Punkte zusammen – dabei sollten alle Punkte berücksichtigt werden):

  1. Nachweis der Gender-Kompetenz (Aus- und Fortbildungen, wissenschaftlich Arbeiten, Selbsterfahrung, Gruppenerfahrungen usw.).
  2. Praxisreflexion von mindestens zwei Arbeitsprozessen; dabei geht es um Darstellung von gender-diversity-relevanten Prozessen. Hier können auch Expertisen und Forschungsprozesse angeführt werden.

Ein wechselndes Gender-Team begutachtet den jeweils vorliegenden Antrag und entscheidet eigenständig über die Empfehlung zur Zertifizierung. Problemfälle werden im Stimmenverhältnis von 3:1 entschieden. Falls dies nicht möglich ist, entscheidet der Vorstand ohne Empfehlung des Fachausschusses über die Zertifizierung.

Beschlüsse des Fachausschusses werden protokolliert und dem Vorstand und der Mitgliederversammlung zur Kenntnis gegeben.

Widersprüche gegen die Ablehnung der Zertifizierung werden vom Vorstand behandelt.

Das Zertifizierungsverfahren und alle damit im Zusammenhang stehenden Informationen unterliegen der strikten Vertraulichkeit, alle Unterlagen werden nur dem Fachausschuss und dem Vorstand zur Verfügung gestellt. Verstöße gegen die Vertraulichkeit sind ein Grund für den Ausschluss aus dem Verband.

Der Zertifizierungsantrag sollte mit vollständigem Namen und Anschrift per Email via Vorstand an den Fachausschuss gesandt werden. Über ihn soll innerhalb von zwei Monaten entschieden werden.

 

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