Gender Diversity

Fachverband für gender-kompetente Bildung und Beratung e.V.

Gender Diversity

Infos & Aktuelles

Die Dokumentation der SommerWerkstatt 2011 ist fertig gestellt und findet sich hier.


CDU/CSU-Bundestagsfraktion informiert den Fachverband über die Benennung von Frau Prof. Jochensen in die Enquete Kommission

Die CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag informiert GenderDiversity e.V. am 17. Mai 2011 darüber, dass Herr Prof. Buchner sein Ausscheiden aus der Enquete-Kommission bekannt gegeben hat. Daraufhin hat die Fraktion Frau Prof. Beate Jochensen von der HS Wirtschaft und Recht in Berlin als Ersatz ausgewählt und sie an die Bundestagsverwaltung gemeldet. Nach Prüfung und Verwaltungsakt wird sie in die Enquete-Kommission nachrücken.

Politisches Organ, das Gesetze verabschiedet, nimmt sich selbst von den Regeln aus - Bundesgremiengesetz bezieht Deutschen Bundestag nicht ein!

Die Antwort auf unseren Offenen Brief ist hier abrufbar.

Enquete-Kommission Wachstum, Wohlstand und Lebensqualität ohne Sachverstand von Frauen und Migrant_innen

In einem offenen Brief fordert der Fachverband Gender Diversity, nachträglich mindestens ein Drittel Wissenschaft-lerinnen und sachverständige Personen mit Migrations-hintergrund in das Gremium zu berufen.

Unter den derzeit 17 Sachverständigen befindet sich weder eine Frau noch eine Person, die aufgrund ihrer Herkunft oder Forschungen die Kompetenz der mehr als 20% in Deutschland lebenden Menschen mit Migrationshintergrund einbringen kann.

Damit werden sowohl das Bundesgremiengesetzes von 1994 ignoriert, das eine paritätische Besetzung solcher Gremien mit Frauen und Männern vorsieht, als auch die im Nationalen Integrationsplans von 2007 formulierten Selbstverpflichtungen des Bundes zur Einbeziehung aller gesellschaftlichen Gruppen.

Der vollständige Text ist hier abrufbar.


Diversity beats Gender - Nur Generalmanagerin spricht über Gender

Eindrücke von der 4. Jahrestagung der Internationalen Gesellschaft Diversity Management (idm) am 19.11.2010 in Berlin

Verbandsmitglied Christian Raschke hat die Tagung für den Verband besucht und gibt seine Eindrücke wieder. PDF-Datei
 

Diskriminierungen bleiben meist ungeahndet

Die Agentur der Europäischen Union für Grundrechte („European Union Agency for Fundamental Rights“ - FRA), deren Aufgabe es ist, über Grundrechte in der EU zu informieren, die EU-Mitgliedsstaaten zu beraten und den Dialog mit der Zivilgesellschaft zu fördern, hat am 07. Mai 2010 eine Presseerklärung herausgegeben. Darin gibt sie die Veröffentlichung diverser Berichte bekannt.  

Aus diesen Berichten geht hervor, dass es den wichtigen AkteurInnen für Schutz und Förderung von Grundrechten in der EU oftmals an Mitteln fehlt, dass sie nicht hinreichend unabhängig sind oder schwache Mandate haben. Zudem wissen einige der am meisten gefährdeten gesellschaftlichen Gruppen nicht einmal von ihrer Existenz; lediglich 16 % der Befragten, die einer ethnischen Minderheit angehören oder ImmigrantInnen sind, konnten bei der EU-MIDISUmfrage von FRA eine Organisation nennen, die diskriminierte Menschen unterstützt. 82 % der Befragten der EU-MIDIS-Umfrage, die in den vergangenen 12 Monaten vor der Befragung aktiv diskriminiert worden sind, haben dies nirgends vorgetragen. Die Berichte sind hier abrufbar:

Auswirkungen der Richtlinie zur Gleichbehandlung

Nationale Menschenrechtsorganisationen

Rechtsbewusstsein und Gleichbehandlungsstellen


Arbeitshilfe "Fortbildung - gleichstellungsorientiert" des BMFSFJ

erschienen Ende 2009 und hier als PDF-Datei abrufbar unter:

Gender-Qualifizierung für die Bildungsarbeit (GeQuaB)

Die Veröffentlichung, an der unser Mitglied Ralf Lange mitgewirkt hat, stellt die Ergebnisse und Handlungsempfehlungen aus dem Modellprojekt dar.  Es ist Ende 2009 im FiAB-Verlag erschienen und wurde vom BMBF unterstützt. Es kann beim FiAB-Verlag bestellt werden. Die hier abrufbare pdf-Datei gibt einen Überblick zu Inhalten und Struktur des Buches.